Sie suchen westfälische Wurst, wie sie beim Fleischer gemacht wird und nicht in der Fabrik? Hier finden Sie die Spezialitäten von Schinken Waltering aus Nottuln: den westfälischen Knochenschinken mit mindestens zwölf Monaten Reifung, Töttchen als warme Mahlzeit aus der Dose und hausgemachte Wurst im Glas.
Westfälische Wurstspezialitäten aus dem Münsterland – Schinken, Töttchen und Wurst im Glas
Bernhard Waltering gründete 1966 in Darup bei Nottuln eine Fleischerei mit einem klaren Ziel: westfälischen Knochenschinken nach eigenen Familienrezepten herzustellen. Heute führt Stefan Waltering den Betrieb in dritter Generation, und der Schinken ist noch immer das Aushängeschild. FIENPRÖÖWERT führt von dort den westfälischen Knochenschinken, die Töttchen und die hausgemachten Wurstspezialitäten im Glas – Wurst, die im eigenen Betrieb entsteht und nicht zugekauft wird.
Westfälischer Knochenschinken und Töttchen – die beiden Klassiker
Der westfälische Knochenschinken gehört zu den geografisch geschützten Lebensmitteln, und der Weg dorthin ist lang: Er beginnt als handgesalzene Schweinekeule von bis zu 15 Kilo. Rund sechs Wochen braucht das Salz, um vollständig einzuziehen, danach wird der Schinken abgewaschen, vorgetrocknet und reift mindestens zwölf Monate – luftgetrocknet oder geräuchert. Der Knochen kommt erst nach Salzung und Reifung heraus, und von den 15 Kilo bleiben am Ende 6 bis 7 Kilo übrig. Entsprechend würzig und kräftig schmeckt er. Töttchen sind nach dem Schinken die beliebteste Delikatesse aus dem Münsterland. Anders als die Wurstgläser sind sie kein Brotbelag, sondern werden heiß als vollwertige Mahlzeit serviert – hausgemacht und in der Dose, damit sie im Vorratsschrank stehen können.
Wurst verschenken – Brotzeit und Präsentkorb
In einem Präsentkorb aus dem Münsterland ist der Knochenschinken das Stück, an dem der ganze Korb hängt, und eine Dose Töttchen gehört dazu, wenn es wirklich westfälisch werden soll. Daneben machen sich die Wurstgläser gut: die milde Leberwurst für alle, die es fein mögen, die kräftige Blutwurst und der würzige Schwartemagen für Kenner der klassischen westfälischen Wurst. Die Mettwurst im Ring bleibt am Stück und lässt sich nach Bedarf aufschneiden – praktisch für einen Korb, der eine Weile stehen darf. Zusammen mit einem Schwarzbrot und einem Glas eingelegter Gurken entsteht daraus eine vollständige Brotzeit zum Verschenken.
Zubereitung und Verwendung
Töttchen werden heiß gegessen: Inhalt in einen Topf geben, kurz aufkochen und nach Belieben mit Mehl oder Speisestärke abbinden – mehr braucht es nicht. Der Knochenschinken passt besonders gut zu Schwarzbrot und Pumpernickel, dazu ein Bier. Die Gläser sind Brotbelag im klassischen Sinn: die gekochte Mettwurst mild und zum Streichen, Leberwurst und Blutwurst als Klassiker auf der Scheibe. Eisbein in Aspik kommt in der Dose und ist mit 400 Gramm deutlich mehr als ein Aufstrich – hier geht es um eine richtige Portion Hausmannskost. Die Mettendchen sind für zwischendurch gedacht, ebenso für die Brotzeit oder den Picknickkorb.
Häufig gestellte Fragen zu westfälischen Wurstspezialitäten
Was sind Töttchen?
Töttchen sind eine warme Spezialität aus dem Münsterland und gelten dort nach dem westfälischen Schinken als beliebteste Delikatesse. Sie werden nicht aufs Brot gestrichen, sondern heiß als vollwertige Mahlzeit serviert: Inhalt in einen Topf geben, kurz aufkochen und nach Belieben mit Mehl oder Speisestärke abbinden.
Was macht den westfälischen Knochenschinken besonders?
Er gehört zu den geografisch geschützten Lebensmitteln und wird als handgesalzene Schweinekeule angesetzt. Etwa sechs Wochen zieht das Salz ein, danach reift der Schinken mindestens zwölf Monate luftgetrocknet oder geräuchert. Der Knochen wird erst nach Salzung und Reifung entfernt. Das Ergebnis ist würzig und kräftig im Geschmack.
